Das Festival fand an den Feiertagen des Tages der Stadt Kasan und des Tages der Republik Tatarstan statt. Als Hauptspielstätte diente das Gebiet des Kasaner Kremls — eines UNESCO-Weltkulturerbes und des historischen Zentrums der Stadt. Die Standortwahl ermöglichte die Integration zeitgenössischer künstlerischer Praktiken in das architektonische Ensemble des 15.–19. Jahrhunderts.
Die Umsetzung des Projekts erstreckte sich über drei Tage und umfasste einen Bildungsblock mit Workshops und Diskussionen an städtischen Orten sowie das Hauptprogramm im Kreml und einen experimentellen Nachtteil an unabhängigen Spielstätten.
Das Festival funktionierte als interdisziplinäre Plattform, die zentrale Bereiche der Kreativindustrien vereinte: Musik, Medienkunst, Performance, Choreografie, Theater, Literatur und Design.